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Das Lehrportfolio Zwei-Gänge-Menü: Vorspeise E-Lunch, Hauptgang Workshop

08.04.2011 08:01

E-Lunch und Workshop zum spannenden Thema: Das (Lehr-)Portfolio

Der Begriff „Portfolio“ ist wohl eines der „buzz words“ in den letzten Jahren. In kaum einem modernen (Hoch-)Schullehrkonzept fehlt es mehr und doch tut sich fast jeder schwer damit, genau zu definieren, was im Allgemeinen, denn eigentlich alles in ein Portfolio gehört und wozu es nütze ist. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und vor allem die Anwendungen als „Lehr“-portfolio aufzuzeigen fand am 6.4.2011 sowohl ein E-Lunch zu diesem Thema und anschließend ein abwechslungsreicher und methodisch optimal abgestimmter Workshop im Rechenzentrum der Uni Freiburg statt, welcher gemeinsam von Marion Degenhardt (Zentrum für Weiterbildung und Hochschuldidaktik, PH Freiburg) und Silke Weiß (Arbeitsstelle Hochschuldidaktik, Uni Freiburg) angeboten wurde.

 

e-lunch: portfolio workshop
 

Im Rahmen der beliebten Online-Informationhäppchen „E-Lunch“ (zur Aufzeichnung) der Servicestelle E-Learning wurden somit erstmals eine Online-Sitzung und ein Präsenz-Workshop kombiniert. Die Teilnehmenden des Präsenzworkshops hatten die Gelegenheit an selbst gewählten Beispielen Skizzen für ein Lehr- bzw. Lernportfolio in Gruppenarbeit zu entwickeln und somit dem Konzept „Portfolio“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit näher zu kommen. Bei der Arbeit wurde immer wieder deutlich, wie vielseitig die Anwendungen von Lehr- oder Lernportfolios sind und welcher Voraussetzungen von Vorausplanungen sie bedürfen. Didaktisch können Lernportfolios als Einführung in die wissenschaftliche Arbeit dienen; sie eignen sich aber auch sehr gut in Fächern, die z.B. empirisch oder experimentell arbeiten. Kurzum, die Stärke eines Portfolios zeichnet sich besonders darin aus, dass es zum einen offen für viele verschiedene Textsorten und Medieneinlagen ist und zu anderen dabei immer die Möglichkeit des reflektierenden Kommentierens bietet.
 

Ein Lehrportfolio kann demnach durchaus sowohl dem Zwecke der Optimierung der eigenen Lehrtätigkeit durch reflektierte Selbstdokumentation dienen, als auch auf die Präsentation der eigenen Lehrtätigkeit, in durch Schwerpunkte gewichteter und kommentierter Form, z.B. zur Bewerbung auf eine Stelle zugeschnitten sein.

Wie Marion Degenhardt berichtete, setze die PH Freiburg in der akademischen Lehre vor allem die Opensource Plattform „Mahara“ ein, um ePortfolios im Zuge diverser Seminare von Studierenden erstellen zu lassen. Dabei sei zu beachten, so Marion Degenhardt, dass die strukturell und inhaltlich überwiegend sehr guten Ergebnisse der Studierenden mit erheblichem Eigen- und Betreuungsaufwand seitens der PH verbunden waren. Nichtsdestotrotz haben es Silke Weiß und Marion Degenhardt geschafft, die Teilnehmer des Workshops für das Thema Portfolio in all seinen Facetten zu begeistern und den Willen zu wecken das Konzept Portfolio in ihren jeweiligen akademischen Bereichen einzusetzen.

 

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